© sNs 01.02.2009
Design by 'Heitersberg'

Lemaco N-012/1a

Das Modell:

N-012/1a
© N_Pfeil

SBB Ae 6/6 11429 "Altdorf" rot

Das Vorbild:

Um die immer zahlreicher werdenden Schnell- und Güterzüge über den Gotthard zu befördern, beschafften die SBB zwischen 1952 und 1966 insgesamt 120 Lokomotiven der Achsfolge Co'Co'. Dieses Kraftpaket erbrachte eine Leistung von 4’300 kW (5’830 PS). Die beiden dreiachsigen Drehgestelle und der selbsttragende, verwindungssteife Kasten wurden bei der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur (SLM) in Auftrag gegeben. Die elektrische Ausrüstung stammt aus dem Hause BBC, und MFO lieferte die Sicherheitsausrüstung sowie die elektrische Bremse. Mit der Ae 6/6 konnte die Reisegeschwindigkeit deutlich angehoben werden. So sah das Pflichtenheft vor, einen 600 Tonnen schweren Zug über die Gotthardsteigung von 26 ‰, mit 75 km/h zu befördern. Bereits im Jahre 1949 erteilten die SBB der Schweizer Rollmaterialindustrie den Auftrag für zwei Prototypen, die im September 1952 (11401) und im Januar 1953 (11402) geliefert wurden. Mit diesen beiden Maschinen fanden intensive Versuchs- und Testfahrten statt. Sie kamen auch vor fahrplanmässigen Zügen am Gotthard zum Einsatz und leisteten im Schnitt 850 Kilometer pro Tag. Beide Loks waren keine "Glanznummern", denn sie deckten schon bald ernsthafte Mängel wie Schäden an den Fahrmotoren, unruhigen Lauf oder zu grosse Spurkranzabnützung auf. Zudem waren die beiden Lokomotiven 4 Tonnen zu schwer. Doch die Prototypen dienten ja dazu, um aus möglichen Schwächen die nötigen Erkenntnisse für den Bau der Serienlokomotiven zu ziehen.
Die Ae 6/6 11429 wurde am 31. Dezember 1958 abgeliefert. Sie ist heute noch in roter Lackierung unterwegs.

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