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Von 1946 - 1951 beschaffte die SBB 50 Leichtschnellzug-Lokomotiven in zwei Serien. Die erste Serie von 26 Loks war für den Pendelzugdienst ausgerüstet, hatte Fronttüren und einen Seitengang für Passagiere. Bei der zweiten Serie verzichtete man auf die Fernsteuerung und die Übergangstüren. Durch die Beschaffung der Re 4/4 II wurden die Re 4/4 I in untergeordnete Dienste verdrängt, eine regelmässige Leistung waren in den 1990er-Jahren noch die Schnellzüge von Basel nach Delémont. Die SBB erhielten die zwei Lokomotiven 10001 (1. Serie) und 10044 (2. Serie) im Bestand der historischen Triebfahrzeuge. Sechs Lokomotiven wurden an den Verein Classic Rail verkauft. Drei weitere wurden nach Deutschland verkauft. Zwei landeten im Eisenbahnmuseum Darmstadt und die Dritte erwarb ein Privatmann. Die restlichen Lokomotiven wurden abgebrochen. Die Classic Rail Locomotives verkaufte vier der Lokomotiven an die inzwischen nicht mehr existierende Mittelthurgaubahn (MThB), die diese im Free Access in der Schweiz für verschiedene Transportaufgaben einsetzte.
Die Re 4/4 I 10021 wurde am 21. Mai 1948 als Re 4/4 421 abgeliefert und am 20. März 1959 zur Re 4/4 10021 umgezeichnet. 1965 erhielten alle Re 4/4 im Zusammenhang mit der Ablieferung der Re 4/4 II den Zusatz "I". Sie wurde am 31. März 1994 ausrangiert und abgebrochen.
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