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1972 beschaffte sich die SBB zuerst vier Prototypen der neuen leistungsstarken Loks für den schweren Verkehr am Gotthard an. Zwei der Prototypen erhielten geteilte Wagenkasten. Im Gegensatz zu den Ae 6/6 erhielt die Re 6/6 drei Drehgestelle um den Verschleiss in den Kurven zu verringern. Von 1975 - 1980 wurden dann insgesamt 85 Serienloks beschafft. Leider waren die Re 6/6 auch nicht vor grossen Unfällen gefeit. So musste schon während der Ablieferung die 11640 nach einer Kollision mit einem neuen Kasten ausgerüstet werden. Die Re 6/6 11638 erwischte es sogar noch schwerer, sie wurde 1990 nach der Kollision mit einer Baumaschine in Saxon abgebrochen. Ursprünglich wurden alle Re 6/6 in grün und mit runden Lampen abgeliefert, inzwischen gibt nur noch wenige Loks im Ursprungszustand. Die meisten Loks sind heute rot, einige haben den Cargo-Anstrich blau/rot erhalten und die meisten auch rechteckige Scheinwerfer.
Die Re 6/6 11660 wurde am 06. Mai 1980 abgeliefert und auf "Tavannes" getauft. Seit 2004 ist sie im Cargo-Design blau/rot mit rechteckigen Scheinwerfern unterwegs und trägt die Nummer 620 060-4.
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